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Letzte Änderung:
11.12.2017, 21:02

 

Stromerzeuger 3 kVA

 

 

Diesen Stromerzeuger 3 kVA gabs vom Sperrmüll. Eingeladen. 

Kurzer Check sagt, alles komplett, bis auf eine Abdeckung am Generator. 

 


Gestartet per Anlasser, aber keine Ausgangsspannung. 

Stator ausgebaut und Wicklungen durchgemessen: Wicklung durchgebrannt. 

 

 

Im Internet nach einem Schaltplan Ausschau gehalten, parallel bei Ebay einen gebrauchten Stator erworben. 

Der "Jockel" wird in der Art, mit leichten Unterschieden, von diversen Herstellern gebaut. Ging auch schon öfter durch die Medien, dass der Generator total unsicher wäre (Google: "KraftWelle"). Das Gerät wird wohl öfter "aus dem Kofferraum" verkauft.

 

Nun den, der neue Stator hatte einen Stecker statt AMP-Ringösen, also Stecker abgekniffen, und Ringkabelschuhe aufgecrimpt. Der Neutralleiter ist deutlich gekennzeichnet. Da die Zuordnung allerdings unklar ist, muss das Drehfeld an der 16A-Dose geprüft werden. 

Dieser Stator hat eine zusätzliche 12V-Wicklung, diese bleibt frei.

 

 

 

Hier noch der Schaltplan: 

 

 

hbaar - 12/2012

 

 

Edit: Hier ein Bericht von einem Schaden am Drehzahlregler: 

 

http://www.kondensatorschaden.de/notstromaggregat-aus-chinesien/

 

Auch bei diesem Aggregat machte der Drehzahlregler (Fliehkraftregler) so seine Probleme. 

Also einmal auseinander. 

Dafür muss der komplette Generatorsatz ab. Der Stator lässt sich relativ leicht demontieren, der Anker allerdings zickt etwas rum. 

Dieser sitzt auf einem Konus auf der Kurbelwelle, und hat leider kaum Möglichkeit, Werkzeug anzusetzen. Zentrale Stockschraube raus, und dann auf diese Tour mit GUMMIHAMMER! hat funktioniert. 

 

Dahinter sind die restlichen Schrauben zugänglich, um die beiden Gehäusehälften des Kurbelgehäuses zu trennen. 

 

Oben links ist der Drehzahlregler zu sehen, Kunststoffzahnrad mit zwei Fliehkraftgewichten, sowie einer Unterlegscheibe. Auf den Pin gehört das kleine Kunststoffhütchen (vorne im Bild). 

 

 

In diesem Fall hat sich wohl der Splint des Umlenkhebels, welcher aus dem Gehäuse kommt, gelöst. Damit ist der Hebel nach unten gerutscht, und das Kunststoffhütchen abgefallen. Kann nicht mehr funktionieren. 

 

 

Sollte beim Trennen der Gehäusehälften die Nockenwelle mitgekommen sein, keine Panik. Beide Zahnräder haben einen Punkt, im Bild beim kleinen Zahnrad (Metall) auf ca. 10 Uhr, beim großen auf ca. 7 Uhr. Einfach die Kurbelwelle hindrehen, und die Nockenwelle so einsetzen, dass die Punkte übereinander stehen. Sollten die Stößelbecher oder Stößelstangen rausgerutscht sein, unbedingt den Ventildeckel abnehmen und gucken, ob die Stößel wieder richtig in den Führungen und Kipphebeln liegen. 

 

 

Achso... Irgendwas riecht hier doch verbrannt...!?

 

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