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Letzte Änderung:
04.01.2020, 20:23

 

Festspannungsnetzteil 12V 4A

 

Dieses Netzteil versorgte für ca. 18 Jahre eine effeff-Türsteuerung mit 12V. In der Steuerung war nun aber die Eingangssicherung gesprengt, Ursache war dieses Netzteil, welches rund 26V DC mit sehr viel AC (7V) rausgab... 

 

Also mal aufgemacht. 


Das Gehäuse ist mit Sicherungsschrauben verschraubt. Wer kein passendes Bit hat, und keinen Schraubendreher vergewaltigen möchte, kann die Schrauben mit einer Spitzzange ein Stück herausdrehen, und dann den Steg im Schraubenkopf mit einer Säge oder Dremel entfernen, dann passt ein normaler Schlitzschraubendreher.

 

Im Netzteil sah erstmal nichts auffällig aus. Aufgrund des hohen AC-Anteils und der langen Betriebszeit waren natürlich die Elkos die erste Anlaufstelle. 

Der große ist ein 3300µF/30V, der kleine ein 2200µF/25V. 

 

 

Ansonsten sind noch ein Transistor im TO220, und ein 8-beiner IC verbaut. Das IC ist ein KA34063A, und damit ein Schaltnetzteil-Regler, der Transistor lässt sich ohne Demontage nicht identifizieren, ist aber messtechnisch nicht durchlegiert.

Also die Elkos ausgelötet. Der große war messtechnisch unauffällig und stand noch gut im Saft. Der kleine allerdings hatte seine komplette Kapazität gelassen. 

Im Lager war noch ein 2200µF/25V vorhanden, zwar anderes Rastermaß, aber das spielt im Gehäuse keine Rolle. Eingelötet, Netzteil eingeschaltet - läuft. 

 

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